top of page
P1022329_edited_edited_edited.jpg

Aktuelles

m 7. April 2024 fand in Limburg das alljährliche Treffen der orthodoxen Gemeinschaften zur Kreuzverehrung im prächtigen Limburger Dom statt.

 

Unter ihnen versammelten sich Pfarrer und Geistliche aus verschiedenen orthodoxen Gemeinden, darunter die russische, die rumänische sowie die antiochenische Kirche. Anwesend waren Vertreter aus Offenbach, Frankfurt, Koblenz, Krefeld, Mainz, Worms, Landau, Friedberg sowie Wiesbaden, die ihre Gläubigen bei diesem bedeutenden spirituellen Anlass vereinten.

Rund 700 Menschen versammelten sich, um gemeinsam die Bedeutung des Kreuzes zu würdigen und ihre Spiritualität zu vertiefen. Während des Ereignisses war das gemeinsame Beten ein zentraler Bestandteil. Diese gemeinsamen Momente des Gebets schufen eine starke spirituelle Bindung unter den Anwesenden und verstärkten das Gefühl der Gemeinschaft.

Die geistliche  Erfahrung unserer Kinder und Jugendlichen im Camp 2024 
Tabăra 08 - 12.04.2024

Mitten in der Natur. Barfuß, hungrig und ohne Handys, aber dafür mit Lächeln im Gesicht. Die Ferienfreizeit war für die Kinder und Jugendlichen unserer Gemeinde eine wertvolle geistliche Bereicherung.

 

Von Sport und Gebet am Morgen ging es durch spannende Diskussionen am Tag bis zu langen Waldspaziergängen und Gebeten am Abend. Auch wenn Viele sich am Anfang nur schwer von ihrer Verbindung zur Außenwelt trennen konnten, waren am Ende alle froh diese Erfahrung gemacht zu haben.

 

In dem kleinen Ort Waldkappel konnten sich die Kinder sich selbst, der Natur und dadurch auch Gott näher kommen. Erschöpft und hungrig von langen Spaziergängen versorgt Doamna Ana und Franziska alle mit Köstlichkeiten. Für geistliche Nahrung sorgt Vater Ștefan, der geduldig auf alle Fragen eingeht und über richtiges Benehmen und Verhalten aufklärt.

 

Beim langersehnten Lagerfeuer am letzten Tag singen und erzählen die Kinder viel zusammen. 

 

Der Rückweg war lang und verlief nicht wie geplant, aber mit Gottes Hilfe kamen alle wohlbehalten nach Hause, mit erschöpften Körpern, aber mit klarem Geist und klarer Seele, innerem Frieden und engerem Zusammenhalt zwischen uns allen.
Gott sei Dank!

48. Patronatsfest zu Ehren des Hl. Nikolaus dem Schutzpatron unserer Gemeinde 

An diesem unvergesslichen Abend, den wir umgeben von Weihnachtsliedern verbrachten und die Schönheit und Bedeutung unserer rumänischen Traditionen wieder lernten, erlebten wir zutiefst den friedlichen Beginn der Winterferien, der Geburt Gottes. Im Schoß unserer Pfarrei, neben unseren Lieben, im sanften Licht der Weihnachtsliederlampen, spürte ich die Wärme und das Licht, die dem bevorstehenden Fest vorausgehen.

 

Weihnachtslieder gehen mit ihrer süßen Melodie und den tiefgründigen Texten weit über den einfachen Akt des Singens hinaus. Sie werden zu Lichtstrahlen, die sowohl Zeit als auch Raum durchdringen und den Seelen der Gläubigen reine Emotionen und heilige Erinnerungen bringen. Bei ihren Akkorden gelang es uns, Heimweh zu verspüren und zumindest für einen Moment in unser Land zurückzukehren, für das unser Herz immer brennt.

 

Mit Freude und Dankbarkeit empfingen wir Sternsinger aus der Pfarrei Worms von Priester Gheorghe Negrea, die nicht nur ihre Lieder, sondern auch eine Atmosphäre voller Wärme und Gemeinschaft mitbrachten. Ihre Anwesenheit bei der Weihe unserer Kirche an diesem 48. Jahrestag war ein Segen. Ihre Stimmen und aufrichtigen Wünsche ließen niemanden unberührt, und ich denke, jeder von uns trug diese Freude in sein Zuhause weiter.

 

In diesem Weihnachtslied unseres Lebens haben wir den Zauber dieser Tage erlebt, in denen Vergangenheit und Gegenwart in einem Tanz der Traditionen und des Glaubens verschmelzen. Jede Note und jedes gesprochene Wort waren wie Schimmer eines Leitsterns, der das Licht der Hoffnung und Liebe in unsere Seelen brachte. So wurden wir im Licht der Weihnachtslieder daran erinnert, dass die Geburt Christi tatsächlich ein unschätzbares Geschenk ist, das wir mit Demut und Dankbarkeit in unserem Herzen annehmen.

Dokumentarfilm "Wo bist du, Adam?"

Der Dokumentarfilm "Wo bist du, Adam?" über das tägliche Leben der Mönche des Klosters Dohiariu auf dem Berg Athos hat unsere Gemeinde in Offenbach in eine gelebte Erfahrung gebracht, die unsere Seelen tief berührt hat. 

 

Dieser Film war ein Fenster in eine Welt, die wir sonst nicht so nah kennengelernt hätten, und wir wurden alle in eine Welt des Gebets und der Kontemplation versetzt. Dieser heilige Ort, an dem die Mönche ihr Leben Gott widmen, bot uns eine bescheidene Lektion in Frömmigkeit und Demut. 

 

Durch die Zeugnisse der Mönche und die wunderschönen Bilder der Berglandschaft vermittelt der Film eine tiefgründige Lehre über Spiritualität und die Beziehung zu Gott.

 

"Wo bist du, Adam?" fesselte und inspirierte uns, die Hektik und den Stress der modernen Welt zu unterbrechen, über unser eigenes Leben nachzudenken und den wahren Sinn unserer Existenz zu erkennen. Wir hatten das Privileg, den Titel dieses Films als eine Frage an uns selbst zu interpretieren. 

 

Für jeden von uns stellt dieser Film eine spirituelle Reise dar, von der man nie mehr so zurückkehrt, wie man vorher war.